Kinder

Solange Kinder noch nicht in der Pubertät sind, können sie mit Sex noch nichts anfangen. Dementsprechend ist Sex mit ihnen immer Mißbrauch und Ausbeutung und wird zurecht bestraft.

Eigentlich sollte es überflüssig sein darauf hinzuweisen, daß zu den verbotenen sexuellen Übergriffen in keinem Falle das reine Geben von Liebe und Zärtlichkeit zählt. Jedes Kind braucht erwiesenermaßen Liebe und Zärtlichkeit, damit aus ihm später ein gesunder Erwachsener wird. Ohne Liebe und Zärtlichkeit kein Wohlbefinden des Kindes, mit der Folge, daß es krank wird und seelisch verkrüppelt.

Leider ist dieser explizite Hinweis heutzutage doch notwendig, denn es gibt inzwischen auch hierzulande zunehmend jene krankhaften Gestalten, die mitunter schon jedwede Berührung zwischen Menschen als sexuellen Übergriff hinstellen und sich darüber ereifern. Das sind dann genau jene Perversen, wegen denen in den neurotischen USA sogar schon 7-jährige Kinder als Sexualstraftäter in Handschellen abgeführt wurden und wegen denen dort mancherorts selbst Weihnachtsmänner keine Kinder mehr auf ihren Schoß nehmen dürfen. Was kann es denn Abartigeres geben als eine Mutter, die genau deswegen zu ihrem kleinen Kind sagt: "Don't touch me!" ?

Sobald Kinder in die Pubertät kommen, entwickeln sie logischerweise ein hohes Bedürfnis an Aufklärung darüber, was mit ihnen und in ihnen nun geschieht. Es ist das völlig legitime Recht eines jeden pubertierenden Kindes, sich über Sex informieren zu können, inklusive natürlich über Verhütung von Krankheiten und ungewollter Schwangerschaft.

Wer Kinder statt dessen aber mit Schauermärchen über Sünde, Hölle, Fegefeuer und Teufel ängstigt, der will nichts anderes als ideologische Schuldgefühle zu indoktrinieren, die er anschließend nach Belieben ausbeuten kann. Schwerer Mißbrauch unschuldiger Kinder unter dem Deckmantel legitimer Religion findet so statt. Nicht minder schwer wie die religiöse Steinigung von Frauen. Es ist schon bezeichnend, mit welch tollwütigem Schaum vorm Mund entsprechende Prediger das paradiesische Leben nach dem Tod ausgerechnet dadurch anpreisen, indem sie das Leben vor dem Tod zu einer einzigen Hölle des Verzichts und der Gewalt erklären. Enthaltsamkeit ist aber nunmal keine Tugend, sondern Selbstverstümmelung.

Unverständlicherweise werden solche Perverse für ihr Tun noch immer nicht bestraft.

 

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