Wie lautet einer der dämlichsten, beklopptesten und blödesten Sprüche überhaupt?

"Mit negativen Dingen befassen wir uns nicht. Das bringt ja nichts!"

Heißt im Klartext: Wenn irgendwo ein wenig Scheiße rumliegt, dann putzen wir die nicht weg. Nein, wir lassen die liegen, malen sie vielleicht noch rosarot an, in jedem Fall bestreiten wir aber, daß sie stinkt. Herzlichen Glückwunsch zu soviel Dummheit!

Für alle, die gescheiter sein wollen, gibt es hier diese Mülltonne mit Abfall zum Durchwühlen:



Faschismus

Faschismus bedeutet Erziehung der breiten Masse zu organisierter kollektiver Verblödung, zugunsten von ein paar ebenso armseligen wie neurotisch durchgeknallten möchtegernintelligenten Scheißerchen, die sonst nichts zu sagen hätten. Genau deswegen reagieren Faschistinnen und Faschisten schnell äußerst aggressiv, sobald man sie mit Grips und Verstand konfrontiert. Beispielweise indem man ihnen zu verstehen gibt, daß der Spruch "Führer befiehl, wir folgen!" im Klartext nichts anderes heißt, als "Oh Herr, wirf Hirn vom Himmel, denn wir selber haben nicht genug!". Ausgeprägte Kritikunfähigkeit in Form einer exzessiven Allergie gegen Widerworte ist eines der Merkmale, an denen man Faschistinnen und Faschisten erkennt.

Die Aggressivität dient der Einschüchterung möglichst vieler Menschen im Umfeld. Aus lauter Angst soll kaum mehr jemand öffentlich gegen die Verbreitung des Dumpfbackentums einschreiten. Wie bei jeder anderen Art von organisierter Kriminalität auch, ist Schweigen nunmal die Grundvoraussetzung dafür, daß sich die Scheiße ungehindert weiter ausbreiten kann. Insgeheim dient die Aggressivität allerdings vor allem dem Verbergen der eigenen Minderwertigkeitskomplexe, was sich früher oder später zu einem krankhaften Machtstreben auswachsen kann, bis hin zum Größenwahn.

Verbreitung von Angst durch Androhung von Zerstörung ist dabei jedoch nur eine von drei Möglichkeiten, wie sich durch das Ausleben von Machtwahn Schweigen herbeiführen läßt. Die zweite Möglichkeit besteht darin, die breite Masse durch konsequente dauerhafte Verarsche mit Unmengen sinnloser Dinge zu beschäftigen, so daß sie vom faschistischen Hintergrund der Verblödungsstrategie nichts merkt und ihre Zeit statt dessen damit verplempert, sich mit dem alltäglichen Verarschungswust ernsthaft auseinanderzusetzen. Nehmen wir als Beispiel eine allseits bekannte Blödzeitung: Um sie zu verstehen genügt es völlig, kurz mal die monsterfetten Überschriften alle zu überfliegen, um dann im Vergleich mit verläßlichen Informationsquellen flott zu erkennen, was wieder mal alles an eigentlich wichtigen Dingen auch heute wieder nicht drinsteht. Die Antwort auf die Frage, warum solch wesentliche Dinge täglich fehlen, ergibt sich daraus dann praktisch schon von selbst. Statt dessen zerreden sich die Möchtegernschlauen über die Kettensägentittenmassaker und ähnlichen Schmarrn auf Seite 1 sowie über die fehlerhafte bzw. unvollständige Berichterstattung auf den Folgeseiten das Maul, halten sich dabei für superklug und verweisen dann möglicherweise am Ende noch stolz auf den angeblich ach so wunderbaren Sportteil.

"Brot und Spiele für das Volk!", das hat schon der vor über 2.000 Jahren diktatorisch regierende Julius Cäsar kein bißchen anders gehandhabt als wie die heutigen Massenmedien, selbstverständlich allen voran die privaten Fernseh- und Rundfunksender sowie natürlich die ganzen Entwickler blutrünstiger Computerspiele, in denen beispielsweise auch heute wieder zumindest virtuell Menschen den Löwen zum Fraß vorgeworfen werden können.

Es ist grundfalsch, den Begriff "Faschismus" nur deshalb zu scheuen, weil derzeit weit und breit kein neuer "Führer" zu sehen ist, dem Massen an zusammengerotteten Schrumpfhirnen "Heil!" zurufen. Wie Lenin bereits sehr richtig erkannte, läßt sich Faschismus mit rein kapitalistisch orientierten und somit gegenüber gesellschaftlicher Verantwortung ignoranten Großkonzernen sowie den von ihnen korrumpierten Politikern, Journalisten, Wissenschaftlern und Lehrern ebenso etablieren. Es genügt eben schon, wenn der breiten Mehrheit Geld wichtiger ist als Bildung, wenn es also "lediglich" heißt "Geiz ist geil!" statt "Heil!".

Dementsprechend typisch für Faschistinnen und Faschisten ist es, ständig irgendwelche "Parasiten"- bzw. "Schmarotzer"-Debatten anzuzetteln. So beispielsweise die verlogene Kampagne, wonach die Rentner ungerechtfertigterweise auf Kosten der Arbeitslöhne der Jungen leben würden. Daß zunächst einmal die Jungen von den Ergebnissen der lebenslangen Arbeit der Alten leben, diese schlichte Wahrheit wird vorsätzlich verschwiegen. Daß die Jungen den Alten also zu entsprechendem Dank für die Schaffung des Wohlstandes verpflichtet sind, das wird erst recht geleugnet. Mit voller Absicht wird hier also eine aggressive Brut herangezüchtet, in bester Fascho-Manier eben.

Das absolute Paradebeispiel für den real existierenden Faschismus sind die von Rot-Grün gewollten Hartz-Gesetze, ganz insbesondere selbstredend Hartz IV. Die Betreffenden werden verarscht, denn sie sollen sich unter Androhung von Leistungskürzungen auf jede angebotene Stelle bewerben. Angeboten werden jedoch zumeist Stellen, für die sie nicht einmal ansatzweise qualifiziert sind. Angebote also, bei denen die Absage von vornherein klar ist und bei denen zu allem Überfluß auch noch den betroffenen Betrieben nur nutzloser Aufwand entsteht. Das Verfahren dient nicht dem gerne propagierten "Fördern und Fordern", sondern ist ausschließlich eine sinnfreie Beschäftigungstherapie für Hartz-IV-Betroffene, damit diese sich nicht mit anderen Dingen beschäftigen, vor allem nicht mit Politik, und schonmal gar nicht mit engagierter, basisdemokratisch sinnvoller Politik.

Verarscht wird aber auch der Steuerzahler, denn Hartz IV kostet ihn nachweislich erheblich mehr Geld, als die frühere Sozialhilfe, und das, obwohl die Bezieher deutlich weniger erhalten als vorher. Damit der Steuerzahler das nicht weiter merkt und sich mit solch himmelschreienden Mißständen zufrieden gibt und nicht dagegen auf die Straße geht, wird auch er mit einer "Schmarotzer"-Debatte ruhiggestellt. Faschistinnen und Faschisten lassen nunmal in ihrem Machtwahn nichts aus, um die Gesellschaft mit Haß aufzurühren und sie sich so ihrer Propaganda gefügig zu machen.

Wie sehr sie selbst die wahren Schmarotzer und Parasiten sind, das beweist uns niemand anderes so überdeutlich, wie Roland Koch. Völlig zurecht nämlich waren nach kurzer Zeit bereits zigtausende an Klagen vor den Gerichten gegen das dem Geist des Grundgesetzes diametral zuwiderstehende Machwerk Hartz IV anhängig. Kaum aber hat das Bundessozialgericht das erste wegweisende Urteil in aller Klarheit und Deutlichkeit zugunsten von Hartz-IV-Betroffenen gesprochen, schon fordert er tatsächlich die Abschaffung der Prozeßkostenbeihilfe für die Hartz-IV-Betroffenen. Als von gesetzeswegen bereits zu Armut verordneter Leidtragender mit Geld vom Rechtsstaat völlig legitim gegen Unrechtszustände im Staate vorgehen zu können, sowas soll künftig nicht mehr vorkommen dürfen. Mit voller Absicht eine entrechtete Klasse zu schaffen, die in Armut lebt, genau das aber hatten wir vor 70 Jahren bereits schonmal. Genau dies ist eine unübersehbare Ausprägung von Faschismus in seiner offenkundigen Reinform. Angesichts derartiger politischer Forderungen ist es völlig legitim davon auszugehen, daß Roland Koch nur deshalb bei der CDU ist, weil er bei der NPD nicht gesellschaftsfähig wäre. Ohne jeden Zweifel gehört er nämlich eigentlich genau dort hin.

Die dritte Möglichkeit, durch das Ausleben von Machtwahn Schweigen herbeizuführen, besteht in Korruption. Das für die Machtausübung notwendige Schweigen wird dabei nicht erpreßt und auch nicht erlogen, sondern schlicht erkauft. Unbegrenzte Käuflichkeit in Verbindung mit Einschüchterung und Verarsche ist die Grundvoraussetzung für jede Art von Faschismus. Nur so ist es beispielsweise möglich, daß jemand in einem KZ den Gashahn aufdreht mit der Begründung: "Ich mache doch bloß meinen Job!". Unbegrenzte Käuflichkeit bedeutet nunmal die Korrumpierung sämtlicher Werte, die einen Menschen von einer Maschine unterscheiden. Faschismus ist immer gleichbedeutend mit krankhafter emotionaler Verkrüppelung bis hin zur absoluten Gefühlskälte. Das wiederum ist der Beleg dafür: Faschismus ist keine Meinung, sondern eine krankhafte Wahnvorstellung, aus der heraus die schlimmsten Verbrechen begangen wurden und werden. Faschismus ist therapiepflichtig.

Zu der Wahnvorstellung gehört auch, daß die für Faschistinnen und Faschisten unverzichtbare Ideologie von "Ordnung" und "Sauberkeit" in ihrer letzten Konsequenz nunmal de facto nichts anderes bedeutet, als die Degradierung des Menschen zu einer Maschine. Nur ein hirnloser Idiot braucht immer Ordnung. Ein intelligenter Mensch beherrscht das Chaos. Das liegt ganz einfach daran, daß "Chaos" nunmal nichts anderes ist, als ein Begriff für eine Ordnung, die jemand nicht versteht. Oder nicht verstehen soll. Wie eklatant unterbelichtet Faschistinnen und Faschisten sind, sieht man alleine schon daran, daß sie Hitler gerne als "GröFaZ" - als "größten 'Führer' aller Zeiten" - bezeichnen. Ein "Führer", dessen Reich nach lumpigen 12 Jahren bereits in Schutt und Asche liegt und der sich deswegen die Kugel gibt, wie sehr würden ein Dschingis-Khan oder ein Julius Cäsar darüber lachen? Mal ganz davon abgesehen, daß diese im Gegensatz zu Hitler nicht das Kind eines Vaters waren, der in dritter Ehe seine eigene Nichte geheiratet hatte. Und im Gegensatz zu Hitler wußten sie auch, wer der Vater ihres Vaters war.

Was an emotionalen Resten bei Faschistinen und Faschisten noch übrig ist, erreicht bestenfalls das Niveau von Insekten, beispielsweise das von Heuschrecken. Es ist eines der untrüglichen Erkennungsmerkmale jedweder Sorte von Faschistinnen und Faschisten, daß sie jedwedes über dieses Primitivniveau hinausgehende Ausleben von angenehmen Emotionen, ganz insbesondere solche dem sexuellen Bereich zugehörigen, als "tierisch", "schweinisch" oder sonstwie angeblich "abartig", "verwerflich" oder gar als "sündig" verteufeln. Allen voran religiös motivierte Faschistinnen und Faschisten bilden da seit jeher traditionsgemäß eine traurige Vorreiterrolle, egal ob diese sich nun zum jüdischen, christlichen, islamischen oder sonst einem Glauben zugehörig ansehen. Lediglich negative Gefühle wie Haß und Argwohn werden von ihnen geradezu exzessiv kultiviert, ebenso wie allerlei rituelle Oberflächlichkeiten, beispielsweise das schauspielmäßige Singen von "Oh Du Fröhliche" zu Weihnachten. Aus genau diesem Grund gab es auch z.B. in den 1950er und 1960er Jahren der Bundesrepublik sogenannte "christliche" Erziehungsheime mit wohlklingenden Namen wie "Die barmherzigen Schwestern", in denen die Nonnen die kleinen Kinder mit Rohrstock, Peitsche, schwerster Körperlicher Arbeit, Einsperren und ähnlich barbarischen Methoden allen ernstes zu guten Menschen zu "erziehen" vorgaben. Aus genau dem gleichen Grund handelt auch der "wiedergeborene Christ" George W. Bush täglich nach der Devise: Erst beten, dann Bomben werfen. Was zur Folge hat: Im Faschismus kann man nicht leben, im Faschismus kann man bestenfalls vegetieren.

Es nutzt nur leider nichts, das alles nur zu wissen. Vielmehr ist es notwendig, sich aktiv gegen Faschistinnen und Faschisten einzusetzen. Statistischen Erhebungen zufolge werden nunmal bis zu 6% aller Menschen als Psychopathen geboren. Wobei nur derjenige Teil davon, der es nicht schafft dies vor den anderen Menschen zu verbergen, auch tatsächlich beim Psychologen oder in der Klapse landet. Der Rest setzt sich stattdessen gerne in irgendwelchen Führungspositionen fest. Wie halt beispielsweise ein gewisser George W. Bush. Aber das ist nicht das Problem. Das Problem sind vielmehr all diejenigen, die solche kranken Gestalten gewähren lassen oder aber sie vielleicht sogar noch unterstützen, sowas am Ende möglicherweise sogar noch wählen.





Weiterführende Literatur:

Zu diesem ebenso umfangreichen wie äußerst interessanten Text gibt es inzwischen eine eigene Netzpräsenz: http://www.ponerology.com/

 


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